Gelungenes Jazz-Festival

Erstellt: Montag, 13. November 2017

Bühl (proh). Organisatoren ziehen ein überaus positives Fazit des 10. Jazztival  Hochkarätige Konzerte und gut gefüllte Säle: Bühl hat sich vier Tage lang nicht nur wieder als Jazzstadt präsentiert, die zehnte Auflage des Jazztivals darf auch als "eines unserer gelungensten" bezeichnet werden, wie Bernd Kölmel unterstreicht. Der Festival-Macher zieht ein sehr positives Fazit – vom Programm über die Resonanz bis zum organisatorischen Ablauf. Die Zufriedenheit werde durch den Publikumszuspruch unterstrichen.

"Drei Abende im Bürgerhaus mit im Schnitt 500 Besuchern sind für uns eine Bestätigung, dass die Programmzusammenstellung gut angekommen ist", bilanziert Kölmel. Mit den weiteren Programmpunkten – dem Brunch bei USM, dem Tea-Time-Jazz in der Max-Grundig-Klinik Bühlerhöhe und dem Abschluss im Schüttekeller – habe man, so der Leiter der Städtischen Schule für Musik und darstellende Kunst "die ideale Mischung" gefunden.

Mit den insgesamt über 2'000 Besuchern "sind wir obendrein unserem eigenen Anspruch gerecht geworden", findet Kölmel. Oberbürgermeister Hubert Schnurr berichtet von einer "sehr positiven Stimmung", die beim Jazztival zugegen sei. "Die Neujustierung nach 2015 verlief sehr erfolgreich. Das wird durch die Besucherzahlen eindrucksvoll unter Beweis gestellt", betont der OB.

Durch das neue Konzept hatten die Organisatoren auch neue Sponsoren gewinnen können. "Auch von dieser Seite haben wir eine sehr gute Resonanz erhalten", sagt Schnurr. Ein Beleg: Am Sonntag hat die Firma USM bekräftigt, dass sie dem Festival auch in Zukunft die Treue halten wird. "Es ist toll, was für ein Kulturevent wir mit Unterstützung der Wirtschaft hier in Bühl auf die Beine gestellt haben", betont der Rathauschef.

Herausragend war laut Kölmel, bei aller Qualität von Simon Phillips oder den "Yellowjackets", das "Women-in-Jazz"-Konzert am Freitagabend mit "Überraschungsact" Maria Baptist. Die Newcomerin hatte Kölmel zwischen Barbara Dennerlein und Ida Sand gesetzt. "Damit war nicht zu rechnen, dass dieses Konzert so gut angenommen wird", erklärt der Organisator.

Für ihn persönlich war die Brasilianerin Zélia Fonseca ein weiteres Highlight. "Diese Erweiterung des Kaleidoskops kam beim Publikum sehr gut an. Das zeigt, dass wir auch neue inhaltliche Wege sehr gut integrieren können."

(Quelle: StVwBH/HIN)