Erfassung der Kleindenkmale

Erstellt: Dienstag, 14. November 2017

(Hero).  Mit einer großen Auftakt- und Informationsveranstaltung startete der Landkreis Karlsruhe in das landesweite Projekt der Erfassung der Kleindenkmale. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und der wissenschaftlichen Begleitung durch das Landesamt für Denkmalpflege soll in rund zwei Jahren eine umfangreiche Dokumentation zu den Kleindenkmalen im Landkreis entstehen. Jedes Kleindenkmal, zum Beispiel ein historischer Grenzstein, ein Wegkreuz, ein Brunnen oder eine Hausinschrift, das aufgespürt wird, soll genau erfasst werden.

Über 75'000 Kleindenkmale in 21 Landkreisen wurden durch mehr als 2'700 ehrenamtliche Helfer in Baden-Württemberg bisher systematisch erfasst, dokumentiert und mit ihren Koordinaten vermerkt. Neuer Projektkreis wird ab Herbst nunmehr der Landkreis Karlsruhe sein. Mit dieser umfassenden Aktion sollen die Kleindenkmale in das öffentliche Bewusstsein gerückt und mit ihrer Erfassung geschützt, verstärkt beachtet und gesichert werden.  

Jedes Kleindenkmal, zum Beispiel ein historischer Grenzstein, ein Wegkreuz, ein Brunnen oder eine Hausinschrift, das aufgespürt wird, wird genau erfasst: es wird vermessen, fotografiert, Inschriften notiert und der Standort in eine Karte eingetragen. Vorhandene aktuelle und auch ältere Dokumentationen, die von Einzelpersonen oder Heimatvereinen erstellt wurden, fließen in das Projekt ein.

Das Landesamt für Denkmalpflege erfasst und digitalisiert die gesammelten Informationen, die den Bürgerinnen und Bürgern über das Geoinformationssystem des Landratsamtes Karlsruhe zur Verfügung stehen sollen. Die Vorarbeiten dafür laufen im Amt für Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung beim Landratsamt Karlsruhe.  

Ansprechpartner für interessierte Personen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vor Ort ist Herr Kreisarchivar Bernd Breitkopf, erreichbar Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoffen auf rege Mitarbeit von Seiten der Bevölkerung, um jede Gemarkung in Angriff nehmen zu können. Im Landratsamt Karlsruhe werden Schulungstermine, bei Bedarf auch in einzelnen Kreisgemeinden, angeboten. Das Kreisarchiv kann bereits auf eine sehr beachtliche Zahl an interessierten Helferinnen und Helfern zurückgreifen. 

(Quelle: LaKa/HIN)