Magie ist wie Atmen

Erstellt: Mittwoch, 04. Juli 2018

Karlsruhe | Rheinmünster (proh). Fantasy-Epos aus Rheinmünster wird verfilmt: Es ist ein warmer Sommertag, dieser Nachmittag am Sonntag, 17. Juli 2018, in Rheinmünster. Am Set geht es hoch konzentriert zu, alle Augen sind auf die Karlsruher Schauspielerin Nadine Knobloch gerichtet, die unter einem ausladenden Baum in ein altes Buch versunken scheint. Hier entsteht eine Szene für den Trailer, der anlässlich der Buchveröffentlichung des dritten Bandes der Fantasy-Reihe "Magie der Schatten" zur Internationalen Buchmesse in Frankfurt im Oktober erscheinen wird.

"Hier brauchen wir noch eine Nahaufnahme von Nadines Gesicht!" Die aus Rheinmünster stammende Autorin Constanza S. Steinberg wirkt souverän und schon fast routiniert als Regisseurin des dreiminütigen Clips, der nicht nur ihr neues Werk bewerben soll, sondern auch die Vorstufe zu einer Verfilmung ihrer Bücher darstellt. 

Steinberg hat sich mit der Übernahme der Regie auf ein bisher fremdes Terrain gewagt. Doch der Erfolg gibt ihr Recht. "Für mich als Autorin ist es ein Vorteil, beim Schreiben jede Szene im Kopf zu haben, um sie am Ende real werden zu lassen." Unterstützung erhält sie von ihrem Kamerateam. Und schaut man zum Set ist schnell klar: es ist eine eingespielte Crew.

Die Frauenpower wird durch die beiden Karlsruher Schauspielerinnen Nadine Knobloch und Dagmar Ohnemus verstärkt. Insgesamt steht ein 40-köpfiges Team hinter dem Projekt, zu dem u. a. auch Schauspieler wie Christoph Mory, Jean-Claude Knobbe und Jakob Plutte gehören.  Einstellung um Einstellung, Szene um Szene kommen so nach und nach in den Kasten, die Atmosphäre am Set ist entspannt, sicherlich auch, weil Constanz S. Steinberg alle mit ihrer Fröhlichkeit ansteckt.

Was bei der Neu-Regisseurin nicht selbst an Know-how abgedeckt ist, kommt von Profis aus den Bereichen SFX, Kamera/Licht oder Postproduction, sodass die ersten Ergebnisse sehr vielversprechend aussehen. Gerolsauer Wasserfall wird zur Filmkulisse  Die Dreharbeiten zum Trailer laufen bereits seit einigen Wochen. Angefangen hat es in Rheinmünster, weiter ging es in Nordrhein-Westfalen und am 30. Juni diente der Gerolsauer Wasserfall als Kulisse.

Hier zeigt sich sehr gut, mit welchem Eifer alle Beteiligten bei der Arbeit sind. Knie- bis Hüftteam stehen Kamerateam, Regie und Schauspieler, darunter die Karlsruherin Dagmar Ohnemus, im klaren Wasser, eine romantische Stimmung umhüllt das Set, die engefangen werden will. "Danke, die nehmen wir!" Constanza S. Steinberg ist mit dem Ergebnis und der Arbeit ihres Teams sehr zufrieden.

Von den neun Drehtagen für den Trailer zur Fantasy Trilogie "Magie der Schatten" der Autorin C.S. Steinberg ist noch einer im August übrig. Ein straffes Programm und viel Aufwand für drei Minuten. Das Motto der Autorin dabei, habe den Mut über die eigenen Telleränder hinaus zu sehen. Constanza S. Steinberg ist zuversichtlich, dass sich die Arbeit für den Trailer lohnt und für Aufmerksamkeit in den Medien sorgen wird. "Wir haben ein klares Ziel und wollen die Trilogie "Magie der Schatten" verfilmen." 

Fantasy-Reihe mit Sucht-Potenzial

Geb. 1977 in Deutschland, schrieb Frau Steinberg mit zwölf Jahren ihr erstes Buch, einen Jugend-Liebesroman. Jedoch schon immer zum Fantastischen hingezogen, ob in der Musik oder der Kunst, folgte mit 18 Jahren ihr erster Fantasy-Roman mit dem Titel "The last Thoughts". Beide hat sie bis heute keinem Verlag vorgelegt.

Immer wieder beschäftigen die Autorin die Gedankengänge der verschiedenen Menschen. Glaube, Realität und Philosophie. Sie liebt die Mathematik und logische Seite, genauso wie die Welt, die oft erst über dem Verstand des Normalen hinaus beginnt. "Bleibe immer offen für die Dinge, die wir nicht in Formen passen können. Habe den Mut, die Welt außerhalb deines Ichs zu betrachten und damit auch dich selber. Es ermöglicht dir, deine Waage zu finden."

Aufgrund privater Ereignisse beschäftigt sich Frau Steinberg eine ganze Zeit mit "Dichtung", wobei gerade Unterschwelligkeit und freie Denkweisen ihre Wortwahl stark prägen. Eigene Lebenserfahrungen, positive wie negative, lassen sie immer wieder zurückkehren zur Frage, wo finden wir unsere eigene Wirklichkeit und sind wir wirklich alle so verschieden, wie viele es gern sein möchten?

In diesem Zusammenhang beginnt Frau Steinberg ihre erste große Fantasy-Saga aufzuschreiben. Über Vorurteile, Ignoranz, den Abgründen der eigenen Gedankenwelt und Helden, die keine Helden sind. Keine leichte Kost und als Erwachsenen-Fantasy ausgelegt. 

Die Geschichte liest sich klassisch und zieht Fans des Fantasy-Genres magnetisch an: "Die Alte Welt, zwei Länder, in denen Magie so selbstverständlich ist, wie das Atmen. In den Hallen Natriells schwebt ein in Leder gebundenes Buch. Mit einem Bann belegt. Man gab ihm den Namen 'Buch des Lebens'. In ihm ist eine alte Legende auf brüchigem Pergament geschrieben.  Sie erzählt von den Wächtern, den Vigils, und von den Boten, zwei Elementar-Magier, die das Ende der Alten Welt bedeuten. (...) Doch wo Furcht ist, ist der Wunsch nach Macht nicht weit." So die Beschreibung ihres ersten Bandes der Reihe.

2013

wird der Mainbook Verlag auf sie aufmerksam. Obwohl der Verlag eher auf Krimis ausgelegt ist, veröffentlicht Inhaber Gerd Fischer den ersten Band der Fantasy-Trilogie: "Magie der Schatten – Barshim und Cashimaé" 

2014 

erscheint dort ebenso die Vorgeschichte und damit das eigenständige Buch: "Savinama der Wächter". 

2017

erscheint der zweite Band der Trilogie: "Magie der Schatten – Feuerspuren im Eis".

2018

mit "Magie der Schatten – Am Ende der Zeit" findet die Geschichte ihren Abschluss.

Wie packend Constanz S. Steinberg schreibt, zeigt sich bereits in den ersten beiden Büchern und mit großer Erwartung wird die Veröffentlichung des dritten Bandes herbei gesehnt. Und das hohe Potenzial für eine Verfilmung dieses Stoffes zeigt sich bereits beim Trailer-Dreh, auf dessen Ergebnis wir schon gebannt warten.

(Quelle: FIBO.ka/HIN)